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Egg Shisha: Köpfe aus japanischer Keramik

Japan hat eine lange Tradition im keramischen Kunsthandwerk. Zerbrochenes Geschirr wird dort teilweise lieber mit Gold repariert als weggeworfen, eine Technik namens Kintsugi. Aus dieser Ecke kommt auch Takahiro Wakamura, der Gründer von Egg Shisha.

Für Wakamura ist ein Shisha Kopf ähnlich symbolträchtig wie ein Sake-Becher oder eine Teeschale, weil alle drei für Gemeinschaft stehen. Gefertigt werden die Köpfe von Meister-Töpfer Katsumi Ando, der über 40 Jahre Erfahrung mitbringt. Das Ergebnis sind zwei Modelle, die eher wenig mit dem aussehen, was du sonst aus dem Shisha-Regal kennst.

Das Wichtigste in Kürze
  • Handarbeit aus Japan, gebrannt bei 1200 °C
  • Zwei Modelle: Agura als Phunnel, Rikyu als Mehrlochkopf
  • Beide fassen 15 bis 20 g und laufen rund 90 Minuten
  • Massive Bauweise: Agura ca. 200 g, Rikyu ca. 170 g
  • Elf Farbvarianten, Preise bei 36,99 € und 42,99 € für die Limited Edition

Wie die Köpfe entstehen

Verwendet wird eine speziell abgestimmte Tonmischung, die bei 1200 °C gebrannt wird. Diese hohe Brenntemperatur macht die Keramik widerstandsfähig und sorgt für gute Hitzespeicherung. Für dich heißt das: Der Kopf kommt zügig auf Temperatur und hält sie dann.

Weil jeder Kopf von Hand entsteht, unterscheiden sich Form und Farbe leicht von Stück zu Stück. Das ist gewollt und passt zur japanischen Vorstellung, dass etwas nicht perfekt sein muss, um gut zu sein.

Agura und Rikyu im Vergleich

Material, Verarbeitung und Depotgröße sind bei beiden gleich. Der Unterschied liegt in der Bauform und in den Maßen.

AguraRikyu
BauformPhunnelMehrlochkopf
Depot15 bis 20 g15 bis 20 g
Höheca. 9 cmca. 8,5 cm
Breiteca. 8,5 cmca. 10 cm
Gewichtca. 200 gca. 170 g
Auflagefläche HMDca. 7,5 cman einer Turkish Bowl orientiert

Agura: der Phunnel

Der Agura ist ein klassischer Phunnel und mit rund 200 g der schwerere der beiden. Das Depotloch liegt bei etwa 1,1 cm, die Depothöhe ebenfalls. Erhältlich in AO, Karasu, Kurokiri, Momiji und Oribe, dazu die Limited Edition Seika.

Rikyu: der Mehrlochkopf

Der Rikyu ist einer klassischen Turkish Bowl nachempfunden und damit ein Mehrlochkopf. Mit 10 cm Breite ist er flacher und breiter als der Agura. Erhältlich in Hakuho, Hanada, Kurokiri, Oribe und Ryo.

Welcher Tabak passt?

Beide Modelle kommen mit Virginia und mit Dark Blend zurecht, dafür ist die Hitzespeicherung gut genug. Wenn du überwiegend kräftigen Darkblend Tabak rauchst, ist der Rikyu die naheliegendere Wahl, bei feuchterem Shisha Tabak der Agura, weil die Molasse im Depot bleibt.

Tipp: Kühl einen heißen Kopf nie mit kaltem Wasser ab. Bei Keramik können dadurch Mikrorisse entstehen, durch die später Molasse nach außen tritt. Lass ihn stattdessen auf einem Bowluntersetzer auskühlen.

Welcher Aufsatz passt?

Der Agura hat eine Auflagefläche von etwa 7,5 cm und nimmt damit die gängigen Smokebox-Modelle auf. Beim Rikyu gilt dasselbe wie bei jedem Mehrlochkopf: Die Smokebox darf über den Rand hinausstehen, wichtig ist nur, dass die Schlitze über dem Depot sitzen. Alufolie funktioniert bei beiden.

Diese Egg Shisha laufen bei uns am besten

Egg Shisha Agura Momiji: der Phunnel in einer warmen, herbstlichen Glasur. 15 bis 20 g Depot, rund 200 g schwer.

Egg Shisha Agura - Momiji Shisha Kopf Egg Shisha Egg Shisha Agura - Momiji Shisha Kopf Zum Produkt

Egg Shisha Rikyu Oribe: der Mehrlochkopf mit der grünen Oribe-Glasur, einer klassischen japanischen Keramikfarbe.

Egg Shisha Rikyu - Oribe Shisha Kopf Egg Shisha Egg Shisha Rikyu - Oribe Shisha Kopf Zum Produkt

Egg Shisha Agura AO: derselbe Phunnel in Blau. Wenn du es schlichter magst, ist das die Variante.

Egg Shisha Agura - AO Shisha Kopf Egg Shisha Egg Shisha Agura - AO Shisha Kopf Zum Produkt

FAQ: Egg Shisha Köpfe

Was macht die Köpfe von Egg Shisha besonders?

Sie werden in Japan von einem Keramikmeister mit über 40 Jahren Erfahrung handgefertigt und bei 1200 °C gebrannt. Das macht die Keramik widerstandsfähig und gibt eine gute Hitzespeicherung.

Welche Modelle gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Zwei: den Agura als Phunnel und den Rikyu als Mehrlochkopf. Material, Verarbeitung und Depot sind gleich, unterschiedlich sind Bauform und Maße. Der Agura ist höher und schwerer, der Rikyu flacher und breiter.

Wie viel Tabak passt rein?

Bei beiden Modellen 15 bis 20 g. Damit kommst du auf Sessions von etwa 90 Minuten.

Welche Farben gibt es?

Den Agura in AO, Karasu, Kurokiri, Momiji und Oribe sowie als Limited Edition Seika. Den Rikyu in Hakuho, Hanada, Kurokiri, Oribe und Ryo.

Für welche Tabaksorten sind die Köpfe geeignet?

Für Virginia und für Dark Blend. Der Rikyu passt besser zu kräftigem Dark Blend, der Agura zu feuchteren Sorten, weil die Molasse im Depot bleibt.

Können die Köpfe bluten?

Ja, das lässt sich bei Keramik nicht ganz ausschließen. Molasse kann in die Poren einziehen und später außen wieder austreten. Vermeide vor allem schnelles Abkühlen mit kaltem Wasser, dadurch entstehen Mikrorisse.

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