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Shisha Phunnel: der Kopf, den heute die meisten rauchen
Phunnel sind die beliebteste Bauform beim Shisha Kopf. Das liegt vor allem daran, dass sie sich unkompliziert bauen lassen und trotzdem viel Geschmack und dichten Rauch liefern.
Vor ein paar Jahren wurde Anfängern noch zum klassischen Ton- oder Steinkopf geraten. Das ändert sich, und das zu Recht: Einen Phunnel zu bauen ist für den Einstieg genauso machbar, du brauchst nur die passende Anleitung und das richtige Zubehör.
- Ein Loch in der Mitte, umgeben von einem erhöhten Rand
- Die Molasse bleibt im Kopf und läuft nicht in die Bowl
- Intensiver Geschmack und dichter Rauch, auch für Einsteiger
- Läuft mit Smokebox genauso wie mit Alufolie
- Meist sparsamer im Tabakverbrauch als ein Standard-Tonkopf
Was ist ein Phunnel Kopf genau?
Ein Phunnel hat ein einziges Loch in der Mitte, deshalb heißt er auch Einlochkopf. Genau darin liegt der Unterschied zum Mehrlochkopf: Die Löcher sitzen nicht verteilt im Boden des Tabakdepots, sondern es gibt ein erhöhtes Loch in der Mitte. Deshalb funktioniert auch der Kopfbau grundlegend anders.
Phunnel richtig bauen
Den Kopfbau zu beherrschen ist kein Hexenwerk, auch wenn es Einsteigern manchmal so vorkommt. Wie du vorgehst, hängt davon ab, mit welchem Hitzemanagement du rauchst, also ob du eine Smokebox oder Alufolie nutzt. Für den Anfang empfehlen wir die Smokebox.
Dazu kommen kleinere Unterschiede je nach Tabaksorte. Die sind wirklich klein, und du musst vor allem selbst ausprobieren, wie du welche Sorte am liebsten magst. Das Gefühl dafür stellt sich schneller ein, als du denkst.
Woher der Phunnel kommt
Der Ursprung liegt in den USA, genauer beim Tabakhersteller Tangiers und seinem Gründer Eric Hoffmann. Anfang der 2000er ließ er den ersten Phunnel fertigen, damals noch schmal und dafür sehr tief.
Vertrieben wurde der Kopf unter der Marke Tangiers und mit Alufolie geraucht, im hierzulande so genannten Ami-Setup: Der Tabak wird über den Rand hinaus gebaut, darüber kommt eine gespannte Alufolie, auf der die Kohlen liegen. So raucht heute in Deutschland kaum noch jemand, der größte Teil der Phunnel läuft inzwischen mit Smokebox.
Good to know: Der Name kommt vom englischen Wort für Trichter, „Funnel". Warum die Schreibweise abweicht, weiß niemand so genau.
In der breiten Masse ist der Phunnel in Deutschland noch gar nicht so lange angekommen. Erst 2018 kamen auf der Shishamesse viele Raucher beim Tasting auf den Geschmack, danach nahm die Zahl der Phunnel-Raucher bis 2021 deutlich zu und ist seitdem auf hohem Niveau geblieben.
Welche Vorteile hat ein Phunnel?
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Intensiver Geschmack
- Dichte Rauchentwicklung
- Keine Molasse, die in die Bowl tropft
- In der Regel geringerer Tabakverbrauch als ein Standard-Tonkopf
Der erste Punkt ist der entscheidende. Durch die Bauweise verteilt sich die Hitze besser als in einem Mehrlochkopf mit Kaminaufsatz, und dadurch kommt der Tabak intensiver durch.
Unser Tipp: Nutze für den Einstieg eine Smokebox aus Aluminium. Die wird nicht ganz so heiß wie Edelstahl, und die Hitze lässt sich leichter regulieren.
Auch beim Rauch spielt der Phunnel seine Stärke aus: Die Rauchentwicklung ist deutlich kräftiger als beim klassischen Kaminkopf-Setup. Und beim Saubermachen hast du weniger Arbeit. Der Tabak liegt in einem runden Depot ohne Löcher im Boden, deshalb tropft keine Molasse durch das Tauchrohr in die Bowl. Die bleibt sauber und ist schneller gespült.
Hinweis: Wenn du den Tabak im Phunnel relativ hoch baust, kann trotzdem etwas durch den Kopf fallen. Dagegen hilft ein Molassefänger.
Bleibt der Verbrauch. Viele Phunnel kommen mit weniger Tabak aus als klassische Tonköpfe, und das macht sich über die Zeit bemerkbar.
Darauf solltest du beim Kauf achten
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, lohnen sich drei Fragen.
Rauchst du immer dieselbe Sorte?
Dann kannst du zu einem unglasierten Kopf greifen, zum Beispiel von Kolos Tang. Manche schwören darauf, dass der Geschmack auf Dauer intensiver wird, weil die Molasse in den Ton zieht und das Aroma mitnimmt. Wir sind davon nicht überzeugt und halten den Einfluss für gering.
Smokebox oder Alufolie?
Beides geht. Alle Phunnel in unserem Sortiment kannst du mit Smokebox genauso rauchen wie mit Alufolie, du hast also freie Wahl.
Rauchst du allein oder in der Runde?
Teilst du die Shisha mit mehreren Schläuchen, wird in der gleichen Zeit öfter gezogen und der Tabak ist schneller durch. Dann passt ein Kopf mit größerem Depot, etwa der Oblako Phunnel M mit 20 bis 22 g. Rauchst du meistens allein, reicht ein kleineres Modell wie der Hookain Lit Lip oder der Vandenberg V1.
Profi-Tipp: Auch wenn du allein rauchst, kann sich das größere Depot lohnen. Du kannst dann während der Session einen zweiten Satz Kohle nachlegen und deutlich länger weiterrauchen.
Diese Phunnel laufen bei uns am besten
Oblako Phunnel M: der Klassiker aus Russland, handgemacht aus weißem Ton. Mit 20 bis 22 g der Kopf für lange Sessions und für Runden mit mehreren Leuten.
Oblako Oblako Phunnel M - Mono Orange Shisha Kopf Zum Produkt Moze Epos Phunnel v2: hoch gebrannter Ton, sparsam im Verbrauch und gutmütig beim Hitzemanagement. Der Kopf, wenn du dich nicht entscheiden willst.
Moze Moze Epos Phunnel v2 - White Structured Shisha Kopf Zum Produkt Hookain Lit Lip: Handarbeit aus Spanien, 13 bis 18 g Depot und bei 900 Grad gebrannt. Die passende Größe, wenn du meistens allein rauchst.
Hookain Hookain Lit Lip - Bianco Soft Touch Shisha Kopf Zum Produkt Vandenberg V1: kompakter Phunnel mit markanter Form. Ebenfalls eine gute Wahl für Solo-Sessions.
Vandenberg Vandenberg V1 - Straciatella Shisha Kopf Zum Produkt Du weißt noch nicht, welche Größe zu dir passt? Der Finder fragt drei Sachen ab und schlägt dir passende Köpfe vor:
FAQ: Shisha Phunnel
Was ist ein Shisha Phunnel Kopf?
Ein Kopf mit nur einem Loch in der Mitte. Um das Loch läuft ein erhöhter Rand, dadurch bleibt die Molasse im Kopf und tropft nicht in die Bowl. Das sorgt für intensiveren Geschmack und eine gleichmäßige Hitzeverteilung.
Warum sind Phunnel Köpfe so beliebt?
Weil die Hitze sich besser verteilt und der Geschmack dadurch intensiver wird. Dazu kommen dichter Rauch, keine Molasse in der Bowl und ein meist geringerer Tabakverbrauch als beim Mehrlochkopf. Viele empfinden außerdem das Nikotin im Phunnel als weniger stark.
Ist ein Phunnel Kopf für Anfänger geeignet?
Ja. Der Mythos, dass Phunnel nur etwas für Profis sind, ist längst überholt. Mit einer guten Anleitung und dem passenden Zubehör ist der Kopfbau genauso machbar wie beim Ton- oder Steinkopf. Für den Einstieg empfehlen wir eine Smokebox, damit lässt sich die Hitze leichter kontrollieren.
Welche Phunnel Köpfe gibt es?
Welcher Phunnel Kopf passt zu mir?
Rauchst du meistens allein, reicht ein kleineres Modell wie der Hookain Lit Lip oder der Vandenberg V1. Für lange Sessions und für Runden mit mehreren Schläuchen passt ein größeres Depot, zum Beispiel der Oblako Phunnel M.
Warum sollte ich eine Smokebox mit einem Phunnel nutzen?
Eine Smokebox verteilt die Hitze gleichmäßig und hält die Session lang. Ohne Alufolie ist der Kopfbau außerdem einfacher. Für den Einstieg empfehlen wir eine Smokebox aus Aluminium, die wird nicht ganz so heiß und lässt sich leichter regulieren.
Welche Tabaksorten eignen sich für Phunnel Köpfe?
Grundsätzlich alle. Besonders molassehaltige Sorten profitieren von der Bauweise, weil die Molasse nicht in die Shisha läuft.
Wie reinige ich einen Phunnel Kopf?
Weil keine Molasse durch den Boden tropft, bleibt der Kopf sauberer als ein klassischer Tonkopf. Nach dem Rauchen abkühlen lassen, den Tabak herauskratzen und mit heißem Wasser ausspülen. Bei Bedarf gehst du mit einer Bürste nach.
Woher kommt der Phunnel Kopf?
Entwickelt wurde er Anfang der 2000er von Tangiers-Gründer Eric Hoffmann in den USA. Ursprünglich wurde er mit Alufolie im Ami-Setup geraucht, heute läuft der größte Teil der Phunnel mit Smokebox.

































































